TheMomentOfOurLove

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AUTOR: Ena
TITEL: Burning Skin
WARNUNG: Slash, romantic
PAIRING: Jonne and Kristian (Sir)
DISCLAIMER: Negative ist weder schwul (leider), noch gehört mir einer von ihnen. Die ganze Geschichte entspringt meiner Fantasie und ich verdiene auch kein Geld damit.
SICHTWEISE: Jonne
FSK: 12

Burning Skin
Wir saßen alle bei Kristian zu Hause im Wohnzimmer und besprachen, wie denn sein Geburtstag ablaufen sollte. Wir waren uns ziemlich unschlüssig und so herrschte eine wilde Diskussion. Wir wollten nicht schon wieder den ganzen Abend in einer Kneipe verbringen. Plötzlich hatte Antti eine geniale Idee: Zelten! Der Vorschlag gefiel allen recht gut und so einigten wir uns, samstags in einem nahen Wald Zelten zu gehen. Weil es kein anderer machte, erklärte ich mich dazu bereit, das Zelt aufzubauen und den Alk einzukaufen. Wir blieben noch eine Weile bei ihm. Nach ca. 2 Stunden machten wir uns alle langsam auf den Heimweg und verabschiedeten uns von Kristian. Ich wollte so schnell wie möglich aus seiner Wohnung raus, doch schon hielt er mich am Ärmel fest. „Nicht so schnell!“ Dann drückte er mir einen Kuss auf die Wange und grinste mich an. Ich befreite mich aus seinem Griff und lächelte ihn noch einmal an, ehe ich auch schon vor der Tür stand. Er hatte inzwischen angefangen zu regnen. Wenigstens konnte man so meine Tränen nicht sehen, die sich langsam ihren Weg über meine Wangen bahnten. Ich war am Boden zerstört. Es brach mir das Herz, von Kristian geküsst zu werden und doch zu wissen, dass es nur freundschaftlich war. Ihn so zu begehren und die Gewissheit zu haben, niemals zu ihm zu gehören. Ich lief stumm weinend durch den strömenden Regen und überlegte mir, was ich denn machen sollte. So konnte es nicht länger weitergehen. Ich kam halb um vor Liebe und er wusste nicht einmal etwas von meinen Gefühlen. Es musste ein Ende haben. Ich musste es ihm sagen. Koste es was es wolle. Auch, wenn ich dafür seine Freundschaft einzubüßen hatte. Ich musste riskieren, dass er womöglich nie wieder mit mir reden würde, mich vielleicht nie wieder ansehen und den Kontakt zu mir abbrechen würde. Ich machte mir viele Gedanken darüber und kam zu dem Entschluss, aus der Band auszusteigen, falls es wirklich so schlimm werden würde. Ehrlich gesagt war mir in diesem Augenblick alles egal. Ich wollte einfach nur, dass er es wusste.
Die nächsten zwei Tage waren ziemlich unspektakulär. Dann endlich war Samstag. Und ich hatte endlich eine Idee, wie ich es ihm am besten sagen konnte. Ich musste nur dafür sorgen, dass ich an diesem Abend mit Kristian allein war. Und darum sollte dich dann Larry kümmern.
Ich suchte einen wunderschönen Platz auf einer Waldlichtung aus um das Zelt aufzustellen. Da ich es alleine nicht schaffte, rief ich Larry an, damit er mir helfen konnte. Und nebenbei würde ich ihm gleich meinen Auftrag verpassen. „Hei Larry! Kannst du bitte vorbeikommen? Ich schaff das mit dem Zelt alleine nicht.“ Larry lachte am anderen Ende der Leitung und meinte: „Typisch Blondine! Ich bin in zehn Minuten da.“ Dann legte er auf und ich setzte mich erstmal auf die Decke, die ich zuvor auf dem Boden ausgebreitet hatte. Da Larry, im Gegensatz zu mir, nahezu immer pünktlich war, kam er auch dieses Mal auf die Minute genau bei mir an. Ich hatte mir inzwischen die Zigarette, die ich vor zwei Tagen bei Kristian ‚geklaut’ hatte, angezündet. „Hei Jonne! Seit wann rauchst du?“ fragte er, blieb einen Meter vor mir stehen und stemmte die Hände in die Hüften. Ich sah ihn von unter herauf an und sagte trocken: „Seit heute.“ Ich nahm einen tiefen Zug und blies gleich darauf den Rauch wieder gleichmäßig aus. „Sag mal Jonne, was ist denn los mit dir? Du bist in letzter Zeit immer so niedergeschlagen. Hast du vielleicht Liebeskummer?“ Er setzte sich neben mir auf die Decke und sah mich besorgt an. Ich nickte als Antwort nur leicht. „Wer ist denn die Glückliche?“ Bei diesen Worten stiegen mir auch schon die Tränen in die Augen. Als er das bemerkte, legte Larry den Arm um mich und redete auf mich ein. „Willst du mir nicht sagen wer sie ist? So schlimm kann es doch gar nicht sein, oder?“ Ich nickte wieder, machte eine kurze Pause und sagte dann: „Doch. Es ist so schlimm.“
„Aber warum denn? Mir kannst du’s doch sagen.“ „Weil es keine Frau ist, deshalb! Es ist Kristian!“ Larry entglitten sogleich sämtliche Gesichtszüge. Ziemlich geschockt und überrumpelt stammelte er: „Aber… das wusste ich nicht. Kristian hat doch nach eigenen Worten wieder eine Freundin. Das weißt du doch.“ Der Lockenkopf nahm mich fest in den Arm und streichelte zärtlich meinen Rücken, während ich unter Tränen weiter sprach: „Ich halte es nicht mehr länger aus. Ich vergehe jedes Mal vor Sehnsucht wenn er mich küsst oder flüchtig mit seiner Hand streift. Ich muss es ihm heute sagen. Ich kann so nicht mehr weiter machen.“ Larry streichelte noch eine Weile stumm über meinen Rücken und fragte dann: „Aber weißt du denn auch, was du da alles riskierst? Was du alles aufs Spiel setzt?“ „Ja, ich weiß.“ Die nächsten Worte nur ein Hauch: „Aber ich sterbe wenn es so weitergeht.“ „Na gut. Ich werde dafür sorgen, dass ihr heute Abend alleine seid.“ Ich war ihm in dem Moment unendlich dankbar dafür, dass er es zumindest versuchte, mich aufzuheitern. Wir lösten uns allmählich von einander und Larry baute noch das Zelt auf. Als ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, sagte ich: „Egal was heute passiert, ich werde auf jeden Fall hier schlafen. Ich glaube, ich werde dann einfach nur meine Ruhe brauchen.“ Dann legten wir noch Decken und Kissen ins Zelt und machten ein Lagerfeuer. Als wir endlich mit allem fertig waren war es schon 19.30 Uhr. Ich hatte noch genau eine halbe Stunde bis zu Kristians eintreffen. Larry verabschiedete sich nun von mir, wünschte mir noch Glück und machte sich dann auf den Weg. Ich setze mich inzwischen wieder auf die Decke, die jetzt neben dem Feuer lag und wartete. Endlich hörte ich Laub rascheln. Mein Herz begann sofort wie wild zu rasen. „Hei Jonne! Wo sind denn die anderen?“ Dann kam er auf mich zu und gab mir, wie schon so oft, einen Begrüßungskuss. Dann schaute er sich um und sah wieder zu mir. „Hei Kristian! Die haben leider alle abgesagt. Plötzlicher Grippeanfall.“ Die Ausrede war zwar nicht besonders gut, aber wenigstens hatte ich sofort eine parat. Kristian schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Plötzliche Grippe…?“ So ganz glauben konnte er es mir, verständlicherweise, nicht. „Äh ja. Aber wir feiern nächste Woche nach haben sie gesagt.“ „Na dann helfe ich dir wenigstens noch beim Abbauen.“ Mit niedergeschlagener Miene wollt er sich gerade daran machen, das Zelt wieder zu zerlegen, als ich ihn vorsichtig am Arm berührte, im in die Augen schaute und sagte: „Warte noch. Ich muss unbedingt mit dir reden.“ Kristian verstand sofort, dass es mir sehr wichtig war und so setzte er sich neben mich auf die Decke. „Was ist denn los?“ sagte er und schaute mich besorgt an. Ich nahm vorsichtig seine Hand und wartete auf seine Reaktion. Doch seine Hand blieb in meiner liegen und er schaute mich nur an. „Kristian…“ „Hm?“ „Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.“ Wieder brach ich in Tränen aus. „Nicht weinen. Fang einfach ganz von vorne an.“ Sagte er und strich mir mit der anderen Hand eine Träne von der Wange. „Ich hab mich in dich verliebt. Es zerreißt mir jedes Mal das Herz, wenn du mich küsst, ich aber genau weiß, dass du niemals zu mir gehören wirst.“ Ich schaute Kristian an und wartete darauf, dass er mir eine Scheuern oder einfach abhauen würde. Doch nichts dergleichen geschah. „Woher willst du wissen, dass ich niemals zu dir gehören werde?“ Nur ein Hauch, kaum hörbar, und doch verstand ich es. Ich hatte alles, wirklich alles erwartet, nur das nicht. „W… Wie meinst du das? Du hast doch eine Freundin. Tu mir nicht noch mehr weh!“ flehte ich ihn an. „Nein, ich hab keine Freundin. Es war nur eine Ausrede. Ich zwang mich selbst dazu, eine Frau, die was von mir wollte, zu lieben, nur um nicht ständig an dich denken zu müssen.“ Ich war sprachlos. Hatte er mir gerade eine Liebeserklärung gemacht? „na komm schon her.“ flüsterte Kristian. Dann beugte er sich langsam vor. Er kam mir immer näher und ich hielt kurz die Luft an, als sich unsere Lippen endlich berührten. Ich konnte es einfach nicht fassen. Hatte ich das gerade geträumt oder hatte mich Kristian tatsächlich geküsst? Mir wurde spätestens, als er seine rechte Hand in meinen Nacken gleiten ließ um mich näher an sich zu ziehen, bewusst dass es Wirklichkeit war. Willig gewährte ich seiner Zunge Einlass. Inzwischen wanderte seine Linke an meinem Bauch nach unten und strich an meinen Seiten entlang, was mich verhalten aufstöhnen ließ. „Komm.“ Flüsterte er mir ins Ohr und verursachte schon alleine damit eine Gänsehaut bei mir. Schon zog er mich rückwärts ins Zelt und machte eilig den Reißverschluss zu. Es war inzwischen dunkel geworden und nur das Lagerfeuer beleuchtete das innere des Zeltes spärlich. Ich lag mitten in den weichen Kissen und als Kristian zu mir kam, sich halb auf mich legte, ließ er seine Zunge sofort wieder in meinen Mund gleiten. Wir wurden bald mutiger und versanken in einen wundeschönen leidenschaftlichen Kuss. Wenn die Ewigkeit auch nur annähernd so schon sein würde, wie unser Kuss, dass hatte ich spätestens jetzt keine Angst mehr davor, irgendwann einmal zu sterben.

Ende



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